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Hannover, Landeshauptstadt, Georgsplatz mit umgebender Bebauung, Gruppe baulicher Anlagen

Platz · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Rechteckiger Schmuckplatz mit der diagonal hindurchführenden Georgstraße, die 1822 nach König Georg III. benannt wurde. Der schon bis Mitte des 19. Jahrhunderts vollständig, u.a. mit dem 1850-54 errichteten Ratsgymnasium an der Ostseite, umbaute Platz wurde ab 1896 zum Bankenviertel ausgebaut. Aus dieser Zeit prägen die repräsentativen Gebäude der 1896 erbauten Reichsbank (heute Bundesbank) an der westlichen Seite und die 1900 erbaute heutige Deutsche Bank an der nördlichen Schmalseite den Platz, der mehrfach umgestaltet wurde - so von Julius Trip 1890 gleichzeitig mit dem Opernplatz als Schmuckplatz mit einer alleebegleiteten Promenade. Nach Kriegszerstörungen ab 1956 Neugestaltung des Platzes durch Gartendirektor Werner Lendholt im Zusammenhang mit dem am Standort des zerstörten Ratsgymnasiums errichteten Neubau der NordLB als Architekturplatz: Ein Rasternetz mit farbigem Bodenbelag über die verbreiterte Georgstraße hinweg sollte die Einheit des Platzraums wahren, Mauerrabatten mit Sitzbänken dienen als Abschirmung von der Straße, Pflanzkübel und vier Wasserbecken mit beleuchteten Fontänen schmücken den Platzraum. Nach dem 1981 beendeten U-Bahn-Bau ist die den Platz querende Diagonale erneut umgestaltet worden. Verschiedene Kunstobjekte schmücken den öffentlichen Raum des Georgsplatzes, so Skulpturen von Aristide Maillol, Horst Antes und Hans-Wolfgang Lingemann, Michael Otto und die „Licht­Kunst-Bänke" des Schweizers Francesco Mariotti.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
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Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)