Hannover, Landeshauptstadt, Friedhof der Jakobigemeinde, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der Friedhof der ev.-luth. Jakobikirchengemeinde wurde 1864 am Kleinen Hillen angelegt. 1951 wurde der Friedhof nach Südosten erweitert. Der Friedhof weist ein orthogonales Wegesystem auf, dessen ursprüngliche Wegeachsen von Nordwest nach Südost verlaufen. Das westliche Stück hat eine dreieckige Grundfläche. Die Grabreihen zeichnen sich überwiegend durch Kopf-an Kopfbeisetzungen aus, die durch Hecken voneinander getrennt werden. Auf dem Friedhof sind Grabmale aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Auf der jüngsten Erweiterung von 1951 befindet sich das Grab des ersten hannoverschen Oberstadtdirektors nach dem Zweiten Weltkrieg, Gustav Bratke. Zudem befindet sich auf dem Friedhof auch ein Bödekerengel, von denen nur noch sieben in Niedersachsen erhalten sind.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Kirchrode
- Gemarkung
- Kirchrode
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Kleiner Hillen · 132 m
- Hannover Sudetenstraße · 253 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)