Hannover, Landeshauptstadt, Ellernstraße 11
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Traufständiger, voll unterkellerter zwei- bis dreigeschossiger Massivbau unter ziegelgedecktem Mansarddach; in Reihe gebaut mit Seelhorststraße 14 und Ellernstraße 13. Sockelgeschoss werksteinsichtig, darüber Backstein. Bestimmend für die Straßenfassade ist die mittige Überhöhung mit einem zweifachen Treppengiebel, das Motiv wiederholt sich in den über das Dach gezogenen Brandwänden zu den beiden Nachbarhäusern. Die Fassade ist ansonsten asymmetrisch gestaltet mit zwei Erkern (einer halbrund, einer polygonal), Balkonen, unterschiedlich großen Fenstern, einem seitlich an die Treppengiebel anschließenden Dacherker sowie Dachgauben. Ursprüngliche Aufteilung mit der Küche und den Repräsentationsräumen im erhöhten Erdgeschoss und den privaten Schlaf- und Wohnräumen sowie Bad im ersten Obergeschoss; erschlossen über eine Diele mit offener Treppe. Das Dachgeschoss wurde schon zeitgenössisch genutzt. Erbaut 1905-1906 durch den hannoverschen Architekten Ferdinand Eichwede für den Konsul Friedrich Hohlt. Die schmiedeeiserne Einfriedung ist ein Entwurf von Eichwede.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Ellernstraße 11
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Kirchwender Straße · 197 m
- Hannover Friedenstraße · 231 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)