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Hannover, Landeshauptstadt, Dreyerstraße, Dreyerstraßenbrücke

Brücke (Bauwerk) · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Eisenbewehrte Sichtbetonbrücke mit Betonpfahlgründung, deren Geländer in die Tragkonstruktion integriert ist. 3,5 Meter breit und 20,5 Meter lang. 1909 nach Entwurf des beim hannoverschen Stadtbauamt tätigen Ingenieurs Carl Mügge erbaut, nach Prüfung durch die Cementbau Actiengesellschaft Hannover noch einmal komplett zurückgebaut und in verstärkter, aber baugleicher Form 1910 erneuert. Zur Prüfung der überarbeiteten Entwürfe für den Wiederaufbau wurde der renommierte Tragwerksingenieur und Professor für Statik und Stahlbau an der Technischen Hochschule Hannover, Carl Barkhausen, als Gutachter eingeschaltet. In der 1910 errichteten Form und Konstruktion hat die Brücke bis heute Bestand. Die Brücke geht zurück auf eine Initiative des Fabrikanten Georg Dreyer (1847-1903), der an der Leine eine Schönfärberei betrieb und bereits nach Anlage der nach ihm benannten Dreyerstraße 1881 den Bau einer Brücke forderte. Nach der Einrichtung einer von Dreyer finanzierten Drahtseilfähre 1889 und einer ersten hölzernen Sprengwerkbrücke 1891 konnte die massive Dreyerstraßenbrücke erst nach Dreyers Tod 1910 fertiggestellt werden.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Adresse
Dreyerstraße
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)