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Hannover, Landeshauptstadt, Beethovenstraße 5, Humboldtschule

Bildung und Forschung ➔ Schulgebäude · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Auf der Westseite der Beethovenstraße gelegene ehemalige Humboldtschule, erbaut 1901-1902 als zweite höhere Lehranstalt für Knaben, heute von der Integrierten Gesamtschule Linden genutzt. Im traufständigen dreigeschossigen, durch drei Risalite gegliederten Hauptflügel finden sich Klassen- und Fachräume, Lehrerzimmer usw.; die Wohnung des Hausmeisters lag im Souterrain; eine Bibliothek war im ausgebauten Dachgeschoss untergebracht. In die südwestliche Gebäudeecke schiebt sich ein niedrigerer Seitenflügel mit Turnhalle und Aula. Die Grundrissplanung stammt von Georg Fröhlich (1853-1927), der Fassadenentwurf in „Formen der deutschen Renaissance“ geht auf Alfred Sasse (1870-1937) zurück. Als Fassadenmaterial verwandte man Verblendziegel und hellen Sandstein. Dekor und symbolträchtige Reliefs - über dem Portal die lehrende Wissenschaft zwischen der lernenden Jugend, im Giebel Personifikationen von Morgen und Abend sowie das Lindener Stadtwappen - wurden nach Modellen des Lindener Bildhauers Georg Herting (1872-1951) gearbeitet. Gleichsam als Devise finden sich an den Seitenrisaliten die Inschriften: „Des Herren Furcht ist Anfang des Lernens“ und „Ans Vaterland, ans treue, schließ’ dich an“.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Linden
Adresse
Beethovenstraße 5
Gemarkung
Linden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)