Hannover, Landeshauptstadt, An der Strangriede 55, Trauerhalle (Predigthalle), Jüdischer Friedhof An der Strangriede Hannover
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Trauerhalle, 1863/64 nach Plänen des jüdischen Architekten Edwin Oppler errichtet. 1921 durch östlichen Anbau zum Gedenken an die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs erweitert. Trauerhalle war ursprünglich in ein aus drei Bauten bestehendes Gebäudeensemble (Trauerhalle, Wächterwohnhaus und zerstörtes Leichenhaus) eingebunden, das den Eingang und Vorbereich des Friedhofs repräsentativ einfasste. Trauerhalle über rechteckigem Grundriss mit hohem Satteldach, Gliederung der Langseiten der Ziegelfassaden durch Strebepfeiler in fünf Achsen. Mittig angeordnete Rundbogenportale, seitlich große Maßwerkfenster mit Sechs- und Achtpässen. Im Innern Saal mit hölzernem Dachstuhl, am Übergang zum östlichen Anbau Arkadenstellung.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- An der Strangriede 55
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Bahnhof Nordstadt · 381 m
- Hannover An der Strangriede · 119 m
- Hannover Kopernikusstraße · 448 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)