Hannover, Landeshauptstadt, An der Börse 3, Bank für Gemeinwirtschaft, ehem. Bankhaus Bartels
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Das neobarocke, ursprünglich viergeschossige Bankgebäude An der Börse 3 mit stark plastischem Bauschmuck wurde um 1900 erbaut und bestimmt durch seine Gliederung und den Eingang in der gerundeten Eckte städtebaulich die auf die Straßenecke An der Börse / Sophienstraße ausgerichtete Fassade. Über einer stark plastischen Putzrustika, die Erd- und Kellergeschoss zusammenfasst, ist die gerundete Ecke mit einem breiten geschwungenen Balkon auf geschweiften Konsolen mit Balusterbrüstung und darüber durch Säulen in Kolossalstellung mit abschließenden Karyatiden akzentuiert. Der Baukörper, den zur Straße An der Börse sechs Achsen und zur Sophienstraße vier Achsen hochrechteckiger Fenster gliedern, die im zweiten Obergeschoss Dreiecks- und Bogengiebel schmücken, zeigt an der Sophienstraße eine stärkere, vor allem über die Kolossalgliederungen durch Halbsäulen und Pilaster sowie figürlichen Bauschmuck hervorgerufene Plastizität. Schlichtes, zurücktretendes Dachgeschoss jünger. Architekt: Friedrich Geb, Bauplastik:Oswald Rommel sen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- An der Börse 3
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
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- Hannover Kröpcke/Theaterstraße · 148 m
- Hannover Thielenplatz/Schausp. · 282 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)