Hannover, Landeshauptstadt, Alte Herrenhäuser Straße 14, Fürstenhaus
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Zweigeschossiges, elfachsiges Palais mit Mittelrisalit und niedrigen, eingeschossigen vier- bzw. fünfachsigen Seitenflügeln jeweils unter Walmdächern. Verputzter Fachwerkbau auf steinernem Sockel. Südlich flankieren zwei eingeschossige Nebengebäude in ehrenhofartiger Anordnung das Hauptgebäude. Auf dem nördlich 1941 von der neuen Herrenhäuser Straße abgetrennten Grundstück, auf dem sich heute die Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche in Deutschland befindet, steht ein Rest der Einfriedung des ehemaligen großzügigen Palaisgartens. 1721 von Hofzimmermeister Conrad Hinrich Leiseberg als neunachsiges zweigeschossiges Palais für Anna Luise von dem Bussche (später Gräfin von Delitz) erbaut, ab 1725 mehrfach erweitert. Nach mehrfachem Besitzerwechsel seit 1836 Eigentum des Königshauses und unter dem Namen "Fürstenhaus" als Wohnung für Gäste des Hofes genutzt. 1864 nach einem Entwurf von Georg Heinrich Schuster mit klassizistischem Quaderputz und neuen Stuckdecken umgestaltet. Ab 1866 Portraitgalerie, 1955 wurde das welfische Familienmuseum vom Hardenbergschen Haus hierher überführt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Herrenhausen
- Adresse
- Alte Herrenhäuser Straße 14
- Gemarkung
- Herrenhausen
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Schaumburgstraße · 108 m
- Hannover Wendlandstraße · 175 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)