Ebstorf, Flecken, Kloster Ebstorf, Gruppe baulicher Anlagen
Um 1160 als Prämonstratenserkloster gegründet, um 1190 mit Benediktinerinnen neu besetzt (1197 genannt). 1469 Klosterreform nach den Regeln von Bursfelde. 1527 Reformation im Fürstentum (Celle-)Lüneburg, 1565 im Kloster Ebstorf endgültig durchgesetzt, seitdem evangelisches Frauenkloster.
Der Kernbereich des Ebstorfer Klosterbezirks umfasst außer der Klosterkirche und nördlich davon den Klostergebäuden im Südosten den öffentlichen Kirchplatz mit umgebenden Gebäuden (Schule und Küsterei), das Kriegerdenkmal auf dem Platz selbst und den übrigen Klosterbereich: westlich angrenzend an den Kirchplatz das Torhaus, westlich davon den mit einer Mauer abgeschlossenen Klostergarten und schließlich unmittelbar nördlich des Klosters das ehemalige Brauhaus und ein dem Kloster zugehöriges Wohnhaus.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Ebstorf
- Gemarkung
- Ebstorf
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)