Juist, Friesenstraße 17
Zweigeschossiges Eckgebäude auf rechteckigem Grundriss mit steilem Satteldach, über die südliche Traufe und die südöstliche Gebäudeecke erschlossen. Das Dach mit je einem flach gedeckten Zwerchhaus zur Süd- bzw. Nordseite ausgebaut. Backsteinbau mit regelmäßiger Fassadengestaltung durch einfaches Sohlbank- und Sturzgesims, rustizierende Ziegelziersetzungen an den Gebäude- bzw. Zwerchhausecken sowie abgetrepptes und in Form von Giebelohren um die Ecken auf die Giebelseiten herumgeführtes Kranzgesims. Südlich und südöstlich bauzeitlicher, massiver und eingeschossiger Vorbau mit Flachdach, darin die Veranda und der Zugang zum Logierhaus sowie ein ehemaliges Ladenlokal mit je zwei Schaufenstern zur Süd- und Ostseite und eingezogenem, ehemaligem Ladenzugang an verbrochener Ecke. Vorbau nachträglich bis zur nordöstlichen Gebäudeecke erweitert. Nördlich bauzeitlicher, eingeschossiger und dreiachsiger Werkstattannex, letzter nachträglich aufgestockt. Im Vorbau bauzeitlicher Fenster- und zum Teil auch Türenbestand erhalten. Im Innern bauzeitliche Grundrissstruktur und Geschosstreppe erhalten. 1928 nach Plänen des Auricher Architekten Ludwig Deichgräber für den Juister Elektriker D. Doyen errichtet.
- Adresse
- Friesenstraße 17
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)