Uelzen, Stadt, Schnellenmarkt, Gruppe baulicher Anlagen
Die relativ geschlossene Gruppe von Fachwerkhäusern der Zeit um 1827 um den Schnellenmarkt in Uelzen bildete schon im Mittelalter einen zweiten Stadtteil neben dem Altstadtkern. Der Schnellenmarkt war der neben dem Hauptmarkt wichtigste Markt, an dem vorwiegend Töpfe (="Schnellen") verkauft wurden. Die Straßen wurden überwiegend von Handwerkern bewohnt (Schmieden: Schmiedestraße, Böttchern: Rademacherstraße). Beim Wiederaufbau um 1827 (nach dem Stadtbrand) wurden die Baufluchten teilweise begradigt. Die Häuser sind entsprechend des sozialen Status ihrer ehemaligen Besitzer eher bescheiden gestaltet: Typisch sind traufständige zweigeschossige Bauten mit vier bis fünf Fensterachsen und mittigem Zwerchhaus.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Uelzen
- Gemarkung
- Uelzen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)