Uelzen, Stadt, Kloster Oldenstadt, Gruppe baulicher Anlagen
Im 10. Jahrhundert wurde durch Bischof Brundo von Verden in Oldenstadt ein Kanonissenstift gegründet, das 1133 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde. Dieser Standort bildet den eigentlichen Gründungskern von Uelzen. Die erste Marksiedlung wurde 1250 aufgegeben und in den Kern des heutigen Uelzens verlegt - seitdem heißt der Ort des Klosters "Oldenstadt" (= alte Stadt). Zu den eigentlichen Klostergebäuden, deren zentraler Bau die Klosterkirche St. Johannes der Täufer ist, kamen zahlreiche Wohn- und Wirtschaftsgebäude innerhalb der Domäne hinzu. Mit der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und stattdessen hier der Amtshof installiert. Der Denkmalbestand des ehemaligen Klosters und des späteren Amstbezirks sowie ab 1885 bis 1954 des Sitzes der Kreisverwaltung umfasst insgesamt 13 Objekte, darunter die Klosterkirche, das ehemalige Jagdschloss von Herzog Christian von Braunschweig und Lüneburg, die ehemalige Mühle und den Mühlenteich.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Oldenstadt
- Gemarkung
- Oldenstadt
ÖPNV in der Nähe
- Oldenstadt Am Alten Kreishaus · 120 m
- Oldenstadt Am Platz · 184 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)