Stade, Stadt, Festungsanlage Stade, Gruppe baulicher Anlagen
Ortsbildprägende, weitgehend gut erhaltene, barocke Festungsanlage, bestehend aus Bastionen, Ravelins und dem umschließenden Burggraben. Im Umfeld des Ausbruchs des Dreißigjährigen Kriegs ab 1618 als Ausbau der mittelalterlichen Stadtbefestigung durch Anlage dreiecksförmiger Bastionen und Ravelins entstanden, nach Einnahme Stades durch schwedische Truppen ab 1648 nach Planungen von Conducteur Erik Jonsson Graf von Dahlberg (1625-1703) bis in die 1690er Jahre erweitert und ausgebaut. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg ab 1871 Entfestigung und Umwandlung des barocken Wallrings in städtische Grünanlagen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Stade
- Gemarkung
- Stade
ÖPNV in der Nähe
- Stade, Bf. Stade · 511 m
- Stade, Pferdemarkt · 160 m
- Stade, Schiffertor/Wallstraße · 235 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)