Stade, Pferdemarkt 11
Großer zweigeschossiger verputzter Backsteinbau mit gequaderten Eckpilastern und Walmdach in Ziegeldeckung. An der südlichen Schmalseite zum Pferdemarkt befindet sich ein breites Rundbogenportal mit Rechteckrahmen und Dreiecksgiebel aus Sandstein. Erbaut zwischen 1697 und 1699 als Zeughaus auf dem Gelände des abgebrochenen Georgsklosters für die schwedische Besatzung; in den Bogenzwickeln des Portals die Jahreszahl "1698", im Giebeldreieck Waffenembleme und das Monogramm Carls XII. mit Königskrone. Der Bau wurde bis 1919 als Waffenarsenal und militärisches Lagerhaus genutzt, dann als Markthalle und Jugendherberge und 1952 zum Lichtspieltheater umgestaltet, heute Veranstaltungszentrum und Büronutzung.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Stade
- Adresse
- Pferdemarkt 11
- Gemarkung
- Stade
ÖPNV in der Nähe
- Stade, Bf. Stade · 437 m
- Stade, Pferdemarkt · 47 m
- Stade, Schiffertor/Wallstraße · 185 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)