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Stade, Albert-Schweitzer-Straße, Garnisonsfriedhof

Friedhof · Einzeldenkmal · Stade, Hansestadt

Der Garnisonsfriedhof liegt im Westen von Stade neben dem nordöstlich gelegenen jüdischen Friedhof und dem Horstfriedhof im Westen. Mit geschwungener Wegeführung, historischen Grabmalen, meist in Stelenform, die bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen und alten Gehölzbestand. Er wurde 1781 erweitert. Auf dem Friedhof sind neben den Angehörigen der schwedischen Garnison, staatlichen Beamten und Angehörigen auch die Opfer der Kriege seit dem 19. Jahrhundert beerdigt worden. Dazu gehören Opfer der Napoleonischen Kriege (1806-1815), dänische Kriegsgefangene (1848 und 1864), französische Kriegsgefangene (1870/71), deutsche Soldaten des Ersten Weltkrieges, die in Stader Lazaretten verstorben sind und deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges sowie Kriegsgefangene aus Polen, Russland, Frankreich, Italien und aus anderen Ländern. Auch die zivilen Opfer der Luftangriffe vom April 1945 liegen hier begraben, sowie ebenso Flüchtlinge und Vertriebene ehemaliger deutscher Ostgebiete. Auf dem Garnisonsfriedhof befinden sich auch die Denkmale des deutsch-französischen Krieges (1870/71), der Kolonialkriege und das Denkmal für im Ersten Weltkrieg getötete Angehörige des Dritten Bataillons des Infanterie-Regiments 75.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Stade
Adresse
Albert-Schweitzer-Straße
Gemarkung
Stade

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)