Lüneburg, Hansestadt, Untere Ohlingerstraße 7
Giebelständiger zweigeschossiger Fachwerkbau mit Backsteinausfachung unter Satteldach mit Ziegeldeckung. Erdgeschoss massiv in Backstein, Fachwerkobergeschoss vier Gefach breit, Konstruktion mit Fußbändern, der Giebel über beschnitzten Karniesknaggen vorkragend. Südlich außermittig die Haustür, darüber zwei Speicheröffnungen, im Dach mit geschweiftem Sturz von 1596 (i), daneben eine kleine Rundbogenluke. Reicher Dekor in Form einer Zierausmauerung der Gefache, einer niederdeutschen Inschrift der Giebelschwelle ("Mein anfang und mein ende Das steht in Gottes hende Der Gott vertraut, hat woll gebaut") sowie den variierend ornamentierten Rosetten (Fächer, Ährenornament, Perlstäbe), Füllhölzern und Knaggen. Errichtet als Dielenhaus 1476 (d), wovon das massive Erdgeschoss erhalten ist. 1596 (i) erneuerter Fachwerkgiebel.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Untere Ohlingerstraße 7
- Gemarkung
- Lüneburg
ÖPNV in der Nähe
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- Lüneburg, Am Graalwall · 221 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)