Lüneburg, Hansestadt, Schröderstraße 18, Patrizierhaus. Wohn-/Geschäftshaus
Giebelständiger, zweigeschossiger Backsteinbau mit Zwischengeschoss unter Satteldach mit Staffelgiebel. Verputztes Erdgeschoss mit Fugenschnitt und leicht außermittigem, schräg eingeschnittenem Rundbogenportal mit gerade abschließender Rahmung. Im Obergeschoss Segment- und Spitzbogenöffnungen im Wechsel. Darüber taustabgerahmter Steinfries geschmückt durch Medaillons mit Putzspiegel. Die sieben Bahnen des dreigeschossigen Giebels trennen halbrunde Lisenen und sind gegliedert mit segmentbogigen Fenstern oder kleeblattbogigen Zwillingsblenden und bekrönt durch Putzkreise. Die nördliche, 22 Meter lange Traufseite mit modernisiertem und verputztem Erdgeschoss; und mit rechteckigen Fensteröffnungen im Zwischengeschoss. Im Obergeschoss spitzbogige Fensterarkade in zweifacher Rahmung mit zum Teil grünglasierten Formsteinen. Dreischiffige, fünfjochige Kelleranlage mit aufwändig profilierten Kreuzrippengewölbe. Errichtet um 1400. Fassadenerneuerungen 18. Jahrhundert. 1822 Umgestaltung zum Theater- und Saalbau. Obergeschoss- und Giebelerneuerung Anfang 20. Jahrhundert. 2001 Fassadenerneuerung.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Schröderstraße 18
- Gemarkung
- Lüneburg
ÖPNV in der Nähe
- Lüneburg, Rathaus · 181 m
- Lüneburg, Neue Sülze · 214 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)