Lüneburg, Hansestadt, Salzstraße am Wasser 3, Viskulenhof
Großvolumiger, traufständiger, zweigeschossiger Backsteinbau mit Keller- und Zwischengeschoss. Die Ostfassade ist gegliedert durch einen mittigen, zweigeschossigen Dacherker, dem ehemaligen Aufzugserker über einer Reihe von rundbogigen Fensteröffnungen, den ehemaligen Ladeluken und einer Folge von rundbogigen Türen und Fenstern, teilweise mit Rahmungen aus Viertelkreis- und Fasensteinen. Das hohe Erdgeschoss schließt ein von Nasensteinen eingefasster Fries mit Wappenschildreliefs ab. Im Obergeschoss sitzen beiderseits der Mittelachse je fünf Segmentbogenfenster, seitlich eingefasst mit Stabprofilen und mit Bögen aus Tausteinen zwischen einer Spitzbogenblende. Die südliche Giebelwand mit großen, segmentbogigen Öffnungen und einem eingetieften Fries in Erdgeschossdeckenhöhe. Die westliche Traufseite zum Viskulenhof mit mittigem Erker und großen, segmentbogigen Fenstern in Erd- und Obergeschoss. Errichtet als Wohnhaus etwa erste Hälfte 15. Jahrhundert, Umbau zum Speicher Ende des 15. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert Umbau mit Mansarddach. Nach einem Brand 1907 Wiederaufbau und Umbau durch den Architekten Franz Krüger. Nach erneutem Brand 1932 Aufbau mit einem Satteldach. Die Erdgeschosszone und der Dachaufbau wurden infolge der Sanierung und Umbau zum Wohnhaus 2014 in Anlehnung an den Zustand des 19. Jahrhunderts modernisiert.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Salzstraße am Wasser 3-5
- Gemarkung
- Lüneburg
ÖPNV in der Nähe
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)