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Lüneburg, Hansestadt, Reitende-Diener-Straße 7

Gefängnisgebäude · Einzeldenkmal · Lüneburg, Hansestadt

Zweigeschossiges Eckgebäude mit einem massiven Erdgeschoss und einem zweifach verriegelten Fachwerkobergeschoss unter Walmdach. Übereck mit Feldsteinen gesockelt und darüber in Erdgeschossdeckenhöhe versehen mit zwei taustabgerahmten Putztafeln mit der Datierung „Anno 1594“. Die Westfassade weist Fensteröffnungen mit geraden Stürzen und schlichter Eingangstür auf. Der Nordflügel mit unregelmäßiger Fassadengestalt durch Fensteröffnungen im Erdgeschoss, kleinen vergitterten Fenstern im Obergeschoss und drei Einfahrtstoren im östlichsten Bereich sowie einer taustabgerahmten Eingangstür dokumentiert unterschiedliche Bauphasen. Die rückwärtigen Fassaden sind ebenso mit Türöffnungen in zugemauerten Torbogenöffnungen im Erdgeschoss vresehen; die Kelleranlage besitzt weite Tonnengewölbe im Bereich beider Flügelbauten, die zeitlich nacheinander entstanden sind. Der Nordflügel errichtet wohl um 1550, der südliche Abschnitt 1594 (i), vermutlich anfangs als Wandhaus und Stadtgefängnis genutzt; 1794-1796 umfassend verändert und erweitert.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lüneburg
Adresse
Reitende-Diener-Straße 7
Gemarkung
Lüneburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)