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Lüneburg, Hansestadt, Obere Schrangenstraße 5

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Lüneburg, Hansestadt

Langgestreckter traufständiger zweigeschossiger Bau, im Norden mit einem Fachwerkobergeschoss im Süden massiv in Backstein, unter Satteldach in Ziegeldeckung. Straßenseitige Fassade sechsachsig und mit farbigen, glasierten und Formsteinen geschmückt. Die Fenster im Obergeschoss rundbogig (im Erdgeschoss ehemals stichbogig), die Brüstungsfelder in Sandstein in Form zweier halber Zehnpässe gestaltet. Besonders hervorgehoben ist die östliche Eingangsachse, risalitartig vorgezogen und mit einem türmchenbesezten Dreieckgiebel bekrönt. Über dem rundbogigen Eingang mit zweiflügeliger Tür, die jeweils drei quadratische Füllungen besitzt, schließt sich ein Balkon mit einer reich dekorierten Brüstung aus sternförmig durchbrochenen Gussplatten an, der begehbar ist über eine rundbogige Öffnung mit einem floral dekorierten Oberlicht aus Metallguss, das im Kreisfenster des Giebels wieder aufgenommen wird. 1862 vom neuen Eigentümer, dem Maurergesellen J. T. Owerien, erbaut.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lüneburg
Adresse
Obere Schrangenstraße 5
Gemarkung
Lüneburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)