Lüneburg, Hansestadt, Hinter der Bardowicker Mauer
Sich nach Westen absenkende Mauergasse entlang der Bardowicker Wallanlage westlich der Bardowicker Straße bis hin zur Straße Am Graalwall. Als Straßenname hat sich die Bezeichnung im 19. Jahrhundert eingbürgert. Sie galt ursprünglich nur für den nach Osten führenden Abschnitt, der heutigen Baumstraße. Mit dem Einebnen des Walls ab 1820 wurde die Straße umbenannt. Im westlichen Bereich blieb dieser Wall einschließlich der inneren und äußeren Stadtmauer weitgehend erhalten. Die Pflasterung besteht teils aus Kopfsteinen, teils aus Feldsteinen. Auf der Nordseite steht über einen Abschnitt von ca. 250 Meter ein Teilstück der inneren Lüneburger Stadtmauer aus der Zeit um 1400. An die Mauerflanke gelehnt ist eine Wohnhausbebauung des 16. bis 18. Jahrhunderts erhalten. Die Südseite der Gasse wird teilweise gesäumt von Neubauten, ist aber hauptsächlich geprägt von der rückwärtigen Bebauung der südlich angrenzenden Grundstücke und Baublöcke der Bardowicker Straße, der Burmeister Straße und Reitende-Diener-Straße im östlichen Bereich und im Westen durch die Parzellen der Straßen Auf dem Klosterhof, Egersdorffstraße und Am Marienplatz.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Hinter der Bardowicker Mauer
- Gemarkung
- Lüneburg
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)