Lüneburg, Hansestadt, Feldstraße 28, Hospital zum Graal
Freistehender zwei- bis dreigeschossiger Mehrflügelbau in Backstein mit ziegelgedeckten Sattel- und Krüppelwalmdächern. Der langgestreckte in Nord-Süd-Richtung ausgerichtete Gebäudekomplex gliedert sich in einen symmetrischen Mitteltrakt und unterschiedlich weit ausladende Quertrakte, die sämtlich in kleinere Gebäudeabschnitte unterteilt sind. In der straßenseitigen Fassade wird der mittige Eingang von zwei symmterisch angeordneten zweigeschossigen Utluchten begleitet, darüber schließt ein fünfteiliger Staffelgiebel den reich geschmückten Aufbau ab, seitlich ist ein achteckiger turmähnlicher Anbau angesetzt. Die übrigen Fassaden etwas schlichter, aber dennoch bewegt gestaltet mit Glasursteinen, Blendfeldern und geschosstrennenden Putzbändern, zudem weitere Staffelgiebel in den rückwärtigen Gebäudeteilen. Erbaut als Altenwohnheim "Hospital zum Graal" 1904/05 (i) nach Entwurf des Lüneburger Stadtbaumeisters Richard Wilhelm Kampf inmitten eines eingefriedeten Parkgrundstücks zwischen Volgerstraße und Gravenhorststraße. Innenausstattung in großen Teilen erhalten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Feldstraße 28
- Gemarkung
- Lüneburg
ÖPNV in der Nähe
- Lüneburg, Stadttheater · 205 m
- Lüneburg, Kefersteinstraße (Uni) · 208 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)