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Lüneburg, Hansestadt, Bei der Lüner Mühle 1, Lüner Klostermühle

Wassermühle · Einzeldenkmal · Lüneburg, Hansestadt

Freistehender, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Backsteinausfachung, teilweise im Zierverband, unter Halbwalmdach in Hohlpfannendeckung. Obergeschoss und Dachgeschoss auf kannelierten Knaggen vorkragend. Fachwerkverband aufwändig abgezimmert. Über der landseitigen, mittigen Eingangstür befindet sich im Obergeschoss eine Ladetür mit geschweiftem Sturz und der Jahreszahl „1576“; darüber zweigeschossiges Fachwerkzwerchhaus unter Steilgiebel mit doppelter Vorkragung und weiterer Ladetür. Zur Wasserseite ist das Gebäude auf hohem, massivem Sockelgeschoss mit hohen Stichbogenöffnungen über Feldsteinen errichtet und im Dach mit einem außermittigen Zwerchhaus ausgestattet. Die Obergeschossfenster sind als rundbogige Zwillingsfenster mit Eisensprossen gestaltet. Zum Hafenbecken traufseitiger Erweiterungsbau nach Norden als viereinhalbgeschossiger Backsteinbau unter flachgeneigtem Satteldach. Ein Schachbrettfries im dritten Obergeschoss markiert einen Vorgängerbau, der aufgestockt wurde. Gleichmäßige Anordnung segmentbogiger Fensteröffnungen. Traufseitig mit kleinen rundbogigen Eisensprossenfenstern im Dachgeschoss. Die freistehende nördliche Giebelseite mit Ortgangfries und großem Rundbogenfenster. An der landseitigen Fassade Sandsteinplatte des Bauherren mit Inschrift. Errichtet 1576 (i) Erweiterungsbau 1874 (i). Stilllegung 1970er Jahre. Seit 1982 Umnutzung als Hotel- und Gastronomiebetrieb. Sanierung und Neubau des Verbindungsbaues 2001/2002.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lüneburg
Adresse
Bei der Lüner Mühle 1
Gemarkung
Lüneburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)