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Lüneburg, Hansestadt, Bardowicker Straße 23, Fernmeldeamt

Postgebäude · Einzeldenkmal · Lüneburg, Hansestadt

Zweigeschossiger Backsteinbau mit ausgebautem Dachgeschoss unter Walmdach in Ziegeldeckung. An der östlichen Hauptfassade durch rechteckige Fensteröffnungen in elf Achsen gegliedert, sieben Mittelachsen von kräftigen Taustablisenen unterteilt, die bis zum Dachausbau weitergeführt sind. Das Dach hier mit fünf niedrigen, abknickenden Steilgiebeln und dreieckig zulaufenden Blenden versehen. Auf den Lisenen thronen Büsten von Personen fremdländischer Herkunft. Schmalseiten mit ähnlicher Gliederung durch Taustablisenen und Reliefköpfe. Die Haupterschließung geschieht an der Ostseite über eine vorgelagerte Treppe und ein Gewändeportal mit kräftigen Taustäben und dreieckigem Abschluss. Die schlicht gestaltete Westfassade mit Wandvorlagen begrenzt einen Hof mit eingeschossigen Garagenbauten auf der westlichen und südlichen Parzellengrenze. Errichtet als Fernmeldeamt von der Hamburger Oberpostdirektion 1927/1928 unter Bauleitung des Regierungsbaumeisters Lüdorff. Sanierung und Umnutzung zum Bürgeramt Ende des 20. Jahrhunderts.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lüneburg
Adresse
Bardowicker Straße 23
Gemarkung
Lüneburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)