Lüneburg, Hansestadt, Auf der Hude 8, Warburg
Zweigeschossiger zum Fluss giebelständiger Backsteinbau unter Satteldach in Hohlpfannendeckung. Die östliche, dem Fluss zugewandte Schmalseite ist besonders aufwändig gestaltet: Ein hausbreiter Holzsturz liegt über dem Obergeschoss, darüber der durch zwei Fischgrätfriese in Tausteinrahmung in zwei Geschosse unterzeilte Giebel, dessen unteres Geschoss eine kleine dreifache Segmentbogenblende aus Viertelkreissteinen besitzt und darüber eine rundbogige Ladeluke. Bis auf diesen Giebel schlichtes Mauerwerk mit Befensterung unterschiedlicher Formate auf allen Seiten. Auf der westlichen Giebelseite erhaltene Ladeluke im Dachgeschoss mit Kranbalken sowie eiserne Mauerwerksanker im Bereich der Dachbalkenlage. Erbaut als Wärterhaus in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Westufer der Ilmenau gegenüber der Bastion zur Sicherung der Einfahrt in die Stadt und Bewachung des Holzlagerplatzes am Hafen. Auf der Südseite kleiner eingeschossiger Anbau in Fachwerk mit Backsteinausfachung, wohl vom Ende des 19. Jahrhunderts.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Auf der Hude 8
- Gemarkung
- Lüneburg
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)