Lüneburg, Hansestadt, Am Sande 1, Industrie- und Handelskammer
Zum Platz giebelständiger dreigeschossiger Backsteinbau mit Satteldach in Ziegeldeckung. Mit hohem Erdgeschoss und zwei seitlichen Utluchten. Die platzseitige Fassade mit einem siebenteiligen Staffelgiebel und einer Geschossteilung durch verputzte Friese, die wie die Pfeiler mit Taustäben besetzt sind. In den Bogenzwickeln der stichbogigen Geschossblenden und den Friesen des Giebels von Taustäben gerahmte, mit farbig-glasierten Terrakotten gefüllte Kreise. Auch zur nördlich anliegenden Grapengießerstraße Blendenarchitektur mit Medaillons. Auffallende Fassadengestaltung durch schwarzen Anstrich mit einem weißen Fugennetz. Erbaut 1548 (i) als Brauhaus für den Brauer Harmen Kloppenborch, gemeinsam mit dem anschließenden Haus Nr. 2, und bis 1898 als Brauhaus genutzt. 1898 einschneidende Grundrissveränderungen (durch den Architekten Wilhelm Matthies) für die bereits bestehende gastronomische Nutzung, 1921 Umbau zum Bankhaus, schließlich 1955 vollständig neuer Innenausbau als Sitz der Industrie- und Handelskammer Lüneburg.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Am Sande 1
- Gemarkung
- Lüneburg
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)