Lüneburg, Hansestadt, Am Neuen Felde 10, Jüdischer Friedhof Lüneburg
Eingeschossiger Backsteinbau unter steilem Satteldach in Pfannendeckung. Der Eingang befindet sich in Richtung Gräberfeld in der Nordfassade, ein horizontales Putzband in Sturzhöhe der Tür suggeriert ein Drempelgeschoss des Bauwerks, darüber liegen hochrechteckige Fenster, die ursprünglich der Belichtung dienten. Die Tür wird umrahmt von einer mehrfach gestuften Backsteineinfassung mit rundbogigem Giebelfeld mit eingelassenem Kalksteinblock, in dem ursprünglich ein Davidstern saß. Nach Westen wird das Putzband durch ein großes Rundfenster unterbrochen. Der Grundriss ist fast quadratisch (6,88 m x 5,86 m) und auf der vom Gräberfeld abgewandten Seite mit einem Anbau versehen. Der Innenraum ist flachgedeckt. 1912/13 vom Lüneburger Architekten Franz Krüger als Trauerhalle für den jüdischen Friedhof erbaut. Das Gebäude wurde während der NS-Zeit beschädigt und 1960 wieder in Stand gesetzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lüneburg
- Adresse
- Am Neuen Felde 10
- Gemarkung
- Lüneburg
ÖPNV in der Nähe
- Lüneburg, Städtisches Klinikum · 128 m
- Lüneburg, Schildsteinweg · 333 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)