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Lüneburg, Hansestadt, Am Markt, Luna-Brunnen

Brunnen · Einzeldenkmal · Lüneburg, Hansestadt

Brunnenbauwerk über einer Umrandung aus Mosaiksteinen aus einem oktogonalen Sandsteinaufbau mit ionischen Säulchen zur Eckbetonung, der eine gusseisere Brunnenschale ummantelt. Über einen zentralen hohen Pfeileraufbau erhebt sich eine Mittelsäule mit drei bronzenen Brunnenschalen. An den Schalen Wasserspeier in Menschen- und Tiergestalt. Als Abschluss weibliche, nach Nordosten blickende Bronzefigur mit Pfeil und Bogen sowie kopfbekrönender Mondsichel. Aus dieser wie aus den Wasserspeiern der Schalen wird Wasser abgegeben. Datierungen: Brunnenschale von um 1852. Sandsteinunterbau und -aufbau Ende des 19. Jahrhundert. Die Bronzen des Brunnens sind Repliken. Das Original der Bronzefigur des 16. Jahrhunderts wurde 1970 gestohlen und vom Berliner Künstler Harald Haacke 1972 eine originalgetreue Nachbildung geschaffen. Eine Kopie der Kopie befindet sich im Museum L��neburg. Seitdem sind Pfeil und Bogen mehrfach nach Diebstählen ersetzt worden. Zuletzt Juli 2023. Die Brunnensäule von 1975 ersetzt einen Aufbau mit einer Mittelsäule und Bronzeschalen von um 1540, die dem Lüneburger Künstler Hans Snitker zugeschrieben werden. 1975 wurde ein Löwenspeier vom oberen Kranz gestohlen, seitdem befindet sich auch die originale Brunnensäule im Museum Lüneburg.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lüneburg
Adresse
Am Markt
Gemarkung
Lüneburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)