Siebensteinhäuser
Schon früh scheinen sie entdeckt worden zu sein, denn bereits 1720 wurden sie schriftlich erwähnt. Wer die Siebensteinhäuser zum ersten Mal besucht, wird sich wundern, dass es nur fünf Gräber sind. Vermutlich waren es auch nie mehr, denn schon ein Stich aus dem 1744 zeigt nur die auch heute noch vorhandenen Grabanlagen. Einer Sage nach, die viel in der Heidmark erzählt wird, ist der größte Stein vom Riesen von Borg in einer "Slenken" (Schleuder) von Elferdingen, wo er bei der "Orskarrn" lag, nach den Siebensteinhäusern geschleudert. Die beiden größten Tragsteine des größten Grabes wurden von dem Riesen in die "Schubtaschen" seines Mantels gesteckt. So ging der Riese über Fallingbostel nach den Steingräbern. Da die Gegend sehr sandig war, hatte der Riese bald seine Schuhe voller Sand. Den schüttete er bei Fallingbostel aus, und so sind Tut- und Weinberg entstanden."
- Adresse
- Zufahrt von Bad Fallingbostel über Oerbke und Ostenholz (Panzerringstraße), 29664 Walsrode
- Website
- www.erlebniswelt-lueneburger-heide.de/
Quelle: Erlebniswelt Lüneburger Heide GmbH , Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)