Wedemark, Hauptstraße, Pfarrkirche Brelingen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Spätklassizistischer Saalbau in Ziegelmauerwerk auf einem Sandsteinsockel mit geradem Chorschluss unter nach Osten abgewalmtem Satteldach, Westturm aus heute verputztem Raseneisenstein mit Pyramidendach. Die zweigeschossig aufgebaute Fassade ist differenziert gestaltet: die seitlichen Fensterachsen sind durch verputzte Lisenen risalitartig abgetrennt, die Rundbogenfenster wechselnd proportioniert und gruppiert, feine Schmuckfriese gliedern den Bau horizontal, an der Chor- und Westfassade gewähren jeweils zwei rechteckig gerahmte Rundbogenportale Einlass in den weiträumigen Kirchenraum mit hölzernem Tonnengewölbe. Eine dreiseitig umlaufende, im Westen gerundete Empore gliedert den Innenraum in drei Schiffe, im Osten Altar-Kanzel-Wand mit einer kolossalen, von Pilastern flankierten Flachnische, die den Kanzelkorb umschließt. Altarbild der Auferstehung Christi 1899 von T. Grenzstein, an der Westwand farbig gefasstes Sandsteinepitaph für Pastor Michael Müller († 1711). Orgel 1930 von Furtwängler & Hammer mit Erhalt des spätklassizistischen Prospekts von 1849 erneuert.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Brelingen
- Adresse
- Hauptstraße
- Gemarkung
- Brelingen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)