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Wangerland, Bismarckstraße 3, St. Sixtus und Sinicius

Kirche · Einzeldenkmal · Wangerland

Spätromanischer Granitquaderbau aus dem 12. Jahrhundert unter Satteldach, mit einem kleinen Dachreiter. Langgestreckte Saalkirche mit halbrunder Ostapsis, schlanke Rundbogenfenster mit Sandsteinbögen, Rundbogenportale mit gestuften Laibungen. Im Inneren flache Balkendecke, Nordseite mit Empore. Ausstattung: Sandsteintaufe aus dem 13. Jahrhundert mit Hochreliefs an der Wandung (u.a. Anbetung der Könige und Taufe Christi); Aufwändig gestalteter Altar, 1620 von Ludwig Münstermann geschnitzt: im Zentrum freiräumliche Abendmahlsszene mit Baldachin. Predella Geburt Christi, Aufsatz mit Kreuzigungsdarstellung. Reiche Verzierungen mit Säulen, Statuetten und Ornamenten im Stile des Cornelis Floris. Auf den Seitenflügeln Porträts der Reformatoren Luther und Melanchthon. Kanzel ebenfalls von Münstermann, datiert 1628: Darstellung u.a. der vier Evangelisten.
Sandsteinepitaph für Lubbertus Glaneus (1640), Grabplatten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Orgel 1694/95 von Joachim Kayser.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hohenkirchen
Adresse
Bismarckstraße 3
Gemarkung
Hohenkirchen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)