Steinfeld (Oldenburg), Große Straße 32, St. Johannes der Täufer Steinfeld
Geostete dreischiffige Stufenhalle in Backstein von vier Jochen mit vorgesetztem Westturm, vorspringendem Querhaus und dreischiffigem Chor mit polygonalen 7/12-Schluss, die Nebenchöre mit 5/8-Schluss. Westturm viergeschossig, Spitzbogenportal mit Vorbau und Wimperg, darüber spitzbogiges Maßwerkfenster, in den oberen Geschossen einfache Spitzbogenfenster, an den Kanten Strebepfeiler mit Wasserschlägen und bekrönenden Fialen. Als Abschluss Spitzbogenfries und steile Knickpyramide. Am Schiff, Querhaus und Chor zweibahnige spitze Maßwerkfenster und Strebepfeiler mit Wasserschlägen, an den Querhaussstirnen außerdem Spitzbogenfries, Oculus und ansteigender Treppenfries. Innen gebuste Kreuzrippengewölbe auf Rechteckpfeilern mit schlanken Diensten an den Kanten, in den Seitenschiffen Dienstbündel. Die Seitenschiffe des Chors schmaler. An der Südostseite kreuzförmige Sakristei und moderne Anbauten.
Von der Ausstattung der Erbauungszeit erhebliche Teile erhalten, darunter die drei mittleren Chorfenster mit figürlichen Darstellungen, die Seitenaltäre, die Beichtstühle, das Kirchengestühl, die Kanzel und eine Reihe von Skulpturen. Die Orgel von 1930.
Erbaut 1897-1899 nordöstlich der alten, im Kern mittelalterlichen Pfarrkirche, Architekt: Wilhelm Rincklake (ausgeführt durch August Rincklake).
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Steinfeld
- Adresse
- Große Straße 32
- Gemarkung
- Steinfeld
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)