Steimbke, Rodewalder Straße/L 192, Kriegsgräberstätte Lichtenhorst
Die von Gehölzen gerahmte Kriegsgräberstätte auf rechteckigem Grundriss ist durch einen von Buchenhecken flankierten Weg mit der südlich verlaufenden Rodewalder Straße verbunden. Eine unbekannte Zahl russischer Kriegsgefangener des Ersten Weltkriegs, die im Gefangenenlager Lichtenmoor gestorben sind, wurde hier bestattet. Zehn aus rotem Wesersandstein gefertigte Stelen erinnern darüber hinaus an 31 polnische und 80 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Im Oktober 1961 sind zudem 26 polnische und 72 sowjetische Kriegsopfer aus dem Landkreis Hannover hierher umgebettet worden.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lichtenhorst
- Adresse
- Rodewalder Straße/L 192
- Gemarkung
- Lichtenhorst
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)