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Spiekershausen, St. Marienkapelle

Sakralbau ➔ Kapelle (Bauwerk) · Einzeldenkmal · Staufenberg

Hoher Natursteinbau (Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung) mit eingezogenem Rechteckchor und Mansarddach in Ziegeldeckung, nach Nordosten abgewalmt. Die Giebel in Fachwerk, nach Westen darauf aufgesetzt ein turmartiger, vierseitiger, verschieferter Dachreiter mit geschwungener Haube, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Der Chor mit Fachwerkaufsatz und eigenem ziegelgedecktem Mansarddach. Ausgerichtet nach Nordosten. Der Chor stammt aus dem 14. Jahrhundert; die Kapelle wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verändert und vergrößert. Die Südostseite des Schiffs mit zweigeschossiger Fenstergliederung: unten zwei rechteckige Sprossenfenster, oben zwei zweibahnige, spitzbogige Maßwerkfenster; die Nordwestseite dagegen ohne Fenster; am Chor Sprossenfenster nach Südosten. Spitzbogiger Haupteingang nach Westen, darüber ein rechteckiges Sprossenfenster; an der Nordwestseite des Chors (moderne) Wendeltreppe zum Fachwerkobergeschoss, an der Südostseite vermauerte Spitzbogentür. Im Inneren Abschluss mit einer flachen Balkendecke über Chor und Kirchsaal, dazwischen ein spitzbogiger Triumphbogen. Der Blockaltar mit hohem Kruzifix wurde 1898 durch den Bildhauer Gustav Eberlein geschaffen, die Ausstattung ansonsten ist älter (Sandstein-Taufe von 1593 (i), hölzerne Kanzel von 1630 (i)).

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Spiekershausen
Adresse
Hauptstraße
Gemarkung
Spiekershausen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)