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Lutterberg, Kirchstraße, St. Peter und Paul

Kirche · Einzeldenkmal · Staufenberg

Rechteckbau aus Bruchstein mit Eckquaderung und ziegelgedecktem Satteldach, im Osten ein eingezogener Polygonalchor, darauf aufsetzend ein achteckiger Chorturm aus Fachwerk (verschiefert) mit geschwungener, verschieferter Haube mit geschlossener Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Ältester Teil ist der Chor, der aus dem 14. Jahrhundert stammt, während das Schiff 1694-97 (i) ergänzt wurde, dieses mit Stützpfeiler an der Südseite, Fachwerk mit Bruchsteinausfachung im Westgiebel; an den Längsseiten, an der Westseite und am Chor gekuppelte Spitzbogenfenster (Biforien), rundbogiges Portal nach Süden, darüber Inschriftenstein: „Haec aedes S[acra] Dominic[a] 18 p[ost] Trin[itatis] 1694 turri ruinosa diruta. Tempore d[omi]ni Sup[er]int[endens] Mund[ensis] M[agister] Iohann Fried[rich] Weckenesen et Past[or] Ioach[im] Breithaupt est restaurata et ampliata anno 1697“ (Dieses Gebäude ist am 18. Sonntag nach Trinitatis [7. Oktober] 1694 vom baufälligen Turm zerstört worden. Zur Zeit des Mündener Superintendenten Johann Friedrich Weckenesen und des Pastors Joachim Breithaupt wurde es im Jahr 1697 erneuert und vergrößert); rundbogiges Portal nach Westen, darüber Inschriftenstein: „Gehet zu seinen Thoren ein mit Dancken. Psalm C V IV“. Im Glockengeschoss vier rechteckige Schallfenster, Uhrziffernblätter. 1675 Turmuhr vorhanden. 1873 Turmerneuerung. Im Inneren flache Balkendecke im Schiff, Kreuzrippengewölbe im Chor; rundbogiger Durchgang zwischen Schiff und Chor; Westempore. Im Chor Ausmalungsreste des 15. und 16. Jahrhunderts (1971/72 freigelegt, 1972/73 restauriert).

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lutterberg
Adresse
Kirchstraße
Gemarkung
Lutterberg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)