Escherode, Kirchweg, Dorfkirche
Verputzte Saalkirche unter Satteldach mit Chorturm im Osten. Eckquaderungen und unverputzte Strebepfeiler aus Sandstein mit schlichtem Kaffgesims gliedern die Längsfassaden (nachträglich hinzugefügt). Eingezogener Chorturm, verschieferte Fachwerkkonstruktion, zweifach vorkragende Geschosse. Bekrönt mit quadratischem Glockenhelm und geschlossener Laterne. Westfassadengiebel fachwerksichtig, zweifach vorkragend. Im Inneren Tonnengewölbe, rippengewölbter Chor mit Blattmaske als Schlussstein. Fragmentarische Wandmalereien (Fresken) des 14./15. Jahrhunderts. Zu den Ausstattungsgegenständen gehört ein zweigeschossiges Barockretabel mit Schnitzwerk des Meisters Böhrmann aus Münden (1686), die zugehörigen Altarbilder zeigen mittig gereiht Szenen aus dem Leben Jesu von Joh. D. Sarrazin zur Blume (1694): Kreuzigung, Anbetung der Hirten, Auferstehung. Im oberen Feld Christi Himmelfahrt, in der Predella das heilige Abendmahl. Desweiteren Kanzel (um 1720) und Taufstein aus zwei Blöcken, Kuppa zwischen 1686 und um 1694; Neuergänzung des Sockels 1970.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Escherode
- Adresse
- Kirchweg
- Gemarkung
- Escherode
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)