Stadland, Hauptstraße 44, Seefelder Kirche
Auf einer Wurt gelegene und vom Friedhof umgebene geostete, flachgedeckte Saalkirche in Backstein mit polygonalem 7/12-Schluss und vorgesetztem rechteckigen Westturm. Der Turrm mit Westeingang, dreigeschossig mit geschossteilenden Gesimsen, oben mit einer Schallöffnung auf jeder Seite, unter Knickpyramide. An den Kanten des gesamten Baus im Wechsel Sandsteinquader. Am Schiff rechteckige Fenster, auf jeder Seite ein korbbogiger Eingang. Über dem Südportal Sandsteinrelief mit Wappen Antons I. von Aldenburg (1667-1680) und Bauinschrift. Auf beiden Seiten des Portals vier Grabplatten des späten 17. und frühen 18. Jhs. aufgestellt. Über dem zugesetzten Nordportal die Wappen des Kammermeisters Georg Heilersieg und des Schweier Vogts Alverich Hoddersen. Inneres mit bemalter Balkendecke, Altar von 1691, Kanzel von 1695, Sandsteintaufe von 1702, Gestühl und Emporen von 1713, 1714 und 1796 mit Orgel.
Der "Neue Hoben" genannte Teil des Lockfleth bis 1591 eingedeicht, 1643 auch der westlich davor liegende Teil, das "Seefeld". Auf dem Altdeich von 1591 die Seefelder Kirche 1675-1676 (bezeichnet 1675) durch Graf Anton I. von Aldenburg (1667-1680) erbaut (der Ort zunächst "Neuenkirchen" genannt), die Ausstattung durch Anton II. vervollständigt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Seefeld
- Adresse
- Hauptstraße 44
- Gemarkung
- Seefeld
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)