Stadland, Dorfkern Strohausen, Gruppe baulicher Anlagen
Der heute in Rodenkirchen aufgegangene Ort Strohausen hinter dem Deich an einem vordeichs gelegenen Hafen am 1658 erstmals erwähnten Strohauser Siel entstanden. Die Sielanlage 1773 und 1912 vergrößert, von ihm das Binnenhaupt hinter dem erneuerten Deich erhalten. Das Sielbett noch ablesbar und auf der Nordseite mit einer Lindenreihe bestanden. Von Norden die baumbestandene, mehrfach abknickende Straße An den Deichen heranführend, die den nördlichen Teil des historischen Ortes Strohausen bildete. An dieser eine geschlossene Bebauung von auf großen Grundstücken stehenden, eingeschossigen, Backsteinhäusern vom späten 18. bis zum späten 19. Jh. in Trauf- wie Giebelstellung. Am ältesten das Gasthaus Nr. 16 von 1775, aus der 1. Hälfte des 19. Jhs. Nr. 17A und Nr. 10, die meisten Häuser aus der Mitte des 19. Jhs., einzelne (Nr. 12 und 14) aus dem späten 19. Jh. Zur Straße Vorgärten und z. T. Einfriedungen, auf der Westseite mit alten markanten Bäumen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Rodenkirchen
- Adresse
- Zu den Deichen
- Gemarkung
- Rodenkirchen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)