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Spahnharrenstätte, Hauptstraße, St. Johannes der Täufer

Kirche · Einzeldenkmal · Spahnharrenstätte

Katholische, neugotische Backstein-Saalkirche unter Satteldach. Erbaut 1864-66 von Johann Bernhard Hensen. Westturm auf quadratischem Grundriss mit kupfergedecktem abgeknicktem Spitzhelm, im Traufbereich vier Spitzgiebel und schlichtes Trauffries. Gestufte Strebepfeiler an den Ecken, seitliche Annexbauten an der Nord- und Südseite des Turms, vom Erdgeschoss bis zum Obergeschoss reichend. Neugotische Kaffgesimse aus Sandstein unter den spitzbogigen Fenstern und Schallöffnungen sowie schlichte fassaden- und geschossgliedernde Gesimse, ebenfalls in Sandstein. Großzügiges Westportal mit dreibahnigem Sandstein-Maßwerkportal und gestuftem, schlichtem Gewände. Im Obergeschoss geringer dimensioniertes zweibahniges Sandstein-Maßwerkfenster. Diese Buntglas-Fenster auch im Kirchenschiff, abwechselnd mit Strebepfeilern. Kirchensaal ohne Vorjoch, daran anschließend der eingezogene Chor mit 5/8-Schluss, die Firstlinie beider Baukörper verläuft auf gleicher Höhe. Das Innere der Kirche ist in schlichten hellen Farben gefasst, die Säulen mit leicht profilierten Kämpfern, darüber ein farblich leicht abgehobenes, gespanntes Kreuzrippengewölbe im bauzeitlichen Teil, mit Wandpfeilern im Norden. Massive Säulen im Süden als Überleitung zu dem üppigen Erweiterungsbau. Dieser unter Walmdach mit holzverkleidetem bis unters Dach geöffneten Raum, in neugotischer Gestaltung, 1979 errichtet.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Harrenstätte
Adresse
Hauptstraße 37
Gemarkung
Harrenstätte

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)