Söhlde, Kirchenanlage Söhlde, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Söhlde wurde 1017 erstmals im Zusammenhang mit der Absichtserklärung eines Paderborner Bischofs, im Ort ein Kloster zu errichten, erwähnt. Zum Klosterbau kam es aber nicht, da das Hildesheimer Domkapitel den Großteil der Ortschaft besaß, darunter neben einem großen Meierhof auch den Zehnten. Aufgrund des umfangreichen Besitzes des Domkapitels kann mindestens seit dem 13. Jahrhundert von einer Kirche ausgegangen werden. Patronatsrechte hatte der Bischof bis zur Einführung der Reformation über den schmalkaldischen Bund im Jahr 1542 inne. Die Denkmalgruppe im historischen Ortskern von Söhlde besteht aus dem barocken Kirchengebäude, dem nördlich davon gelegenen Pfarrhaus des 19. Jahrhunderts mit Einfriedung und dem die Kirche umgebenden Kirchhof mit Gefallenendenkmalen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Söhlde
- Gemarkung
- Söhlde
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)