Söhlde, Kirchenanlage Hoheneggelsen, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Erstmals in einer Schenkungsurkunde von König Heinrich IV. im Jahr 1064 erwähnt, war Hoheneggelsen im Mittelalter im Besitz des Hildesheimer Sültestiftes, des Michaelis-Klosters, des Domkapitels und des Reichsstiftes Gandersheim. Zugleich war Hohenegelsen Gerichtssitz der umliegenden Ortschaften und später Teil des Amtes Peine, welches 1425 in das Amt Steinbrück übertragen wurde. Zur Denkmalgruppe gehören die Wehrkirche St. Martin, der sie umgebene durch eine Bruchsteinmauer eingefriedete, 1890 bereits aufgelassene Friedhof mit Baumbestand, das Küsterhaus an der Straßenecke Bettrumer Str./ Messeberg sowie die Gefallenendenkmale und die Grünfläche im nördlichen Areal der Kirche.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hoheneggelsen
- Gemarkung
- Hoheneggelsen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)