Sickte, Bahnhofstraße, St. Petri; Kirchhof Sickte
Saalkirche und Chor mit 3/8-Schluss unter Satteldach in Hohlpfannendeckung und mit dem Schiff fluchtender, nicht einbindender, querrechteckiger Westturm unter steilem Satteldach in Linkskremperdeckung, seit 1975 über den zweigeschossigen Anbau von 1851 an der Nordseite des Chores mit dem Flachbau des Gemeindehauses von 1975 verbunden. Bruchsteinmauerwerk, am Schiff teilweise, am Chor vollständig auf profiliertem Sockel, an den Polygonkanten mit Quadern, rechteckige, hohe, bis knapp an das profilierte Traufgesims reichende Fenster mit Werksteinfassungen von der Erneuerung 1851, seitliche lanzettförmige Chorfenster bauzeitlich, das Scheitelfenster unter Verwendung alter Werksteine verbreitert und korbbogig geschlossen. Sockelloser Westturm aus lagig geschichtetem Bruchstein und Kantenquadern mit je einem Biforium an den Schmalseiten des Glockengeschosses und je zwei nach Westen und Osten, im Westen über Wasserschlaggesims. Nach Abbruch des Leichhauses im Süden des Kirchenschiffs wurde 1851 der Haupteingang nach Westen verlegt. Im Inneren dreiseitige Empore und Kanzelaltarwand von 1778, bemalte Flachdecke von Adolf Quensen von 1904.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Obersickte
- Adresse
- Bahnhofstraße
- Gemarkung
- Obersickte
ÖPNV in der Nähe
- Sickte, Bahnhofstraße · 140 m
- Sickte, Burschenhof · 186 m
- Sickte, Schule · 273 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)