Sibbesse, Butterberg 17, Gutshof Almstedt, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Rittersitz südlich des Hildesheimer Waldes, seit dem späten 16. Jahrhundert ungeklärter Streit über die Eigentumsverhältnisse – entweder Eigengut der von Steinberg, der bedeutsamen Familie des Hildesheimer Stiftsadels mit umfangreichem Grundbesitz im ehem. stifthildesheimischen Gebiet, oder Lehnsgut des St. Moritz-Stiftes. Nach der Stiftsfehde 1523 zum Großen Stift gehörig, anschließend unter der Herrschaft Braunschweig-Wolfenbüttel. Die v. Steinbergs verfügten über das Gut als Allodialbesitz, das über die weiblichen Nachkommen vererbt wurde. Zahlreiche Besitzerwechsel, ab 1837 im Zuge der Re-Arrondierung des Steinbergschen Besitzes von August Philipp von Steinberg wiedererworben, in der Erbfolge von Cramm um 1925 veräußert. Die Gruppe baulicher Anlagen umfasst das Wohnhaus im Süden der Anlage, das sich östlich anschließende Wirtschaftsgebäude und die zur Alme hin im Norden abgrenzende giebelständige Fachwerk-Längsdurchfahrtscheune mit mit Pferdestallanbau. Hof teilweise mit Kalksteinummauerung. Basaltsteinbelag. Zur Gutshof-Gruppe zählt auch die Almebrücke an der nördlichen Zuwegung. Im Süden bzw. Südosten eingfriedet von einer Bruchsteinmauer.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Almstedt
- Adresse
- Butterberg 17
- Gemarkung
- Almstedt
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)