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Sehlde, Hubertusgrotte am Hainberg

Grotte · Einzeldenkmal · Sehlde

Felsengrotte mit Hubertuskapelle, Reliefs und Inschriften. Felsenkapelle mit ovalem Grundriss (2,90 x 2,60 x 2,60 m) in der steilen Felswand südlich des Jägerhauses, begehbar über einen 12 m langen, 2 m hohen, stufigen Gang von Norden und einen direkten Zugang von Süden. Im Felsen über dem südlichen Zugang die Jahreszahl „1727“, eine Inschrift anlässlich des Besuchs von Clemens August von Bayern, Erzbischof von Köln und Bischof von Hildesheim, im Jahre 1729 und weitere Inschriften von Besuchern und Besitzern der Grotte, 18.-20. Jahrhundert. In erhöhter Position an der südwestlichen Felskante Sonnenuhr mit Jahreszahl 1727, an der südwestlichen Felswand erhabenes Relief der Bekehrung des hl. Hubertus, daneben eine rechteckige Nische mit Kamin, an den Kaminwangen die Inschriften „Johann Friedrich Anthon von Bocholz, Droste zum Wohldenberg“, „Memento mori“ und „Solitudo sola beatitudo“, am westlichen Nischengewände die Jahreszahl 1727 und das Bocholtzsche Wappen. In der Kapelle blockförmiger Altar mit einer aus der kalottenförmigen Felswand herausgearbeiteten Muschelnische unter dem Auge Gottes, flankiert von betenden Engeln, an den Seitenwänden Darstellung der Bekehrung des hl. Hubertus mit Jagdgesellschaft links und Hirsch rechts, an der Wappen des Johann F. A. von Bocholtz, an der Westwand lateinische Stifterinschrift mit Jahreszahl 1733.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Sehlde
Gemarkung
Sehlde

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)