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Schladen-Werla, Schloßbergstraße 33, Hornburg

Burg · Einzeldenkmal · Schladen-Werla

Burg auf dem Ausläufer des Kleinen Fallsteins, der nach Nordwesten in die Stadt Hornburg hineinragt. Kern- und Vorburg auf der Fläche eines unregelmäßigen Siebenecks zeichnen sich im Geländeprofil und in den erhaltenen Abschnitten der Zwingermauer mit ihren Schalentürmen sowie der inneren Ringmauer mit ihrer teilweise rekonstruierten Randhausbebauung ab. In Bereich der ehemaligen Kernburg stehen heute der Bergfried, das Herrenhaus von 1922-27 und das skandinavische Blockhaus (Schloßbergstraße 33B). Nach ihrer Zerstörung 1430 wurde die Kernburg samt der ihr nördlich vorgelagerten Vorburg mit einer Zwingermauer umschlossen, aus der sieben Rondelle herausragten. Die Zwingermauer war von einem Ringgraben umgeben, der nur den nordwestlichen Bereich aussparte, wo das Gelände von Natur aus steil abfiel. Im Süden ist er heute trotz der Überbauung mit den Häusern in der Straße „Burggraben“ noch gut erkennbar, ebenso im Nordosten, wo er als Halsgraben in das abfallende Gelände eingetieft war und später zugeschüttet. Der Zugang zur Burg erfolgte durch ein Tor an der südwestlichen Längsseite neben dem Amtshaus (Burggraben 1).

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hornburg
Adresse
Schloßbergstraße 33
Gemarkung
Hornburg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)