Schladen-Werla, An der Kirche 14
Längsgerichtete Saalkirche mit fünfseitigem Chorschluss und quadratischem Westturm. Fachwerkbau auf hohem Steinsockel unter Satteldach mit Linkskremperdeckung und zweigeschossiger, schieferverkleideter Fachwerkturm auf hohem Sockel aus Sandsteinquadern unter einem vierseitigen, ins Achteck übergehenden kupfergedeckten Helm. Am nördlichen Choransatz nach Norden gerichtetes Treppenhaus mit dreiseitigem Schluss unter Walmdach mit Linkskremperdeckung, am Chorscheitel rechteckiger Sakristeianbau unter Walmdach mit Ziegeldeckung. Schiff in Fachwerk mit rein orthogonalem Gefüge, unterbrochen durch drei bzw. vier hohe Fenster. Im Inneren flachbogige Bretterdecke sowie Altar, Kanzel, Empore und Kirchengestühl nach Entwürfen von Eduard Wendebourg, zwei Buntglasfenster im Altarraum von 1890 aus der Werkstatt Henning und Andres, Hannover, mit Darstellungen der Geburt und Auferstehung Christi. Eingemauerte Epitaphien am Außenbau, an der nach Süden vorspringenden Westwand und an der Nordwand (erster ev. Pastor Bernhardus Isbruck, gest. 1591). Wetterfahne auf dem Turmhelm mit Jahreszahl verweist auf den Bau des Turmes 1823. Er löste einen frei neben der Kirche stehenden hölzernen Glockenturm ab. Westportal von 1867.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Schladen
- Adresse
- An der Kirche 14
- Gemarkung
- Schladen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)