Schladen-Werla
Abschnitt der Stadtmauer, der vom Nordgiebel von Vor dem Vorwerkstor 2 bis zum Südgiebel des Rückgebäudes von Knick 5 reicht, um stumpf an dessen westlicher Außenmauer zu enden. In der Flucht stehen die westlichen Außenmauern der nördlich anschließenden Nebengebäude. Sichtbare Höhe 2,50 m, Stärke 90 cm, von zwei rundbogigen Personenpforten und einer Schießscharte durchbrochen, rekonstruierend ergänzt. Lange Zeit und bis zu deren Abbruch 1976 als Außenmauer aufsitzender Wohnhäuser genutzt. Bei einer Schürfung 1975 konnten der Rest einer Vorgängermauer und deren Holzgründung festgestellt werden. Die Rekonstruktion umfasst eine flache Senke im Vorfeld der Mauer, die auf einem Holzsteg überquert werden kann; sie soll den ehemaligen Stadtgraben andeuten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hornburg
- Gemarkung
- Hornburg
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)