Schellerten, Wassermühle Garmissen, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die Wassermühle am Bruchgraben gehörte zu den Begüterungen der Herren von Garmissen, kam in Landesherrschaft und wurde 1650 wieder Lehnsbesitz derer von Garmissen. Die sogenannte „Düvelsmühle“, benannt nach der langjährigen Müllerfamilie Düvel, verfügte über ein Wasserrad von fünfeinhalb Meter Durchmesser und über ein altes stehende Vorgelege mit oberschlächtiger Wasserzufuhr. Arbeitsweise mit je einem Walzenstuhl und Schrotgang. Die Pächterverhältnisse sind gut dokumentiert, 1750, 1838, 1848, sind inschriftlich datierte Jahreszahlen im Zusammenhang mit der Pächterfamilie Düvel. Zur denkmalgeschützten Anlage am westlichen Ortsrand von Garmissen gehören neben dem Mühlengebäude auch eine Fachwerkscheune und eine Torscheune.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Garmissen-Garbolzum
- Gemarkung
- Garmissen-Garbolzum
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)