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Schellerten, Kloster und St. Nikolaus-Kirche Ottbergen, Gruppe baulicher Anlagen

Sakralbau ➔ Klosteranlage · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Schellerten

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Der Ort Ottbergen tritt bereits seit dem Hochmittelalter in Schriftquellen in Erscheinung, er war Sitz eines Ministerialgeschlechts der Herzöge von Sachsen. Größter Grundherr war das Maria-Magdalena-Kloster in Hildesheim, welches im 13. und 14. Jahrhundert umfangreichen Grundbesitz erwarb sowie das Patronat der Kirche führte. Das Kloster Ottbergen wird jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet. Als Begründer der Anlage gilt der ehem. Zisterziensermönch J. G. Vorwerk, welcher nach Auflassung des Klosters in Derneburg 1810 eine Pfarrstelle in Ottbergen antrat und seinen Besitz dem Hildesheimer Bischof vermachte, mit der Auflage, eine Niederlassung für Kapuzinermönche einzurichten. Dieses geschieht um 1853. Ab 1868 führte der Franziskanerorden die Klosteranlage und richtet schließlich ein Studienkloster ein. Es folgen weitere Umbaumaßnahmen, die wesentlichsten davon vollzogen sich 1896-1901 mit dem Abriss und Neubau von ganzen Klosterflügeln und der Neuerrichtung der Klosterkapelle.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Ottbergen
Gemarkung
Ottbergen

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)