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Schellerten, Kirchenanlage Wöhle, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Kirchenanlage (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Schellerten

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Ortschaft Wöhle ist seit 1178 als Walete, später Woilde urkundlich bekannt. Vom 12. bis 15. Jahrhundert im Besitz verschiedener monastischer Einrichtungen, darunter Kloster Lamspringe, das Kloster St. Godehard und das Kreuzstift Hildesheims. Das 1383 belegte Patrozinum ist auf das Vorhandensein von Reliquien der Hlg. Cosmas und Damian in Hildesheim zu begründen. Zeitweise unter der Herrschaft der protestantischen Herzöge von Braunschweig, wurde die Pfarrkirche ab 1643, dem Jahr der Restitution des Hochstifts Hildesheim, wieder katholisch. Die Saalkirche St. Cosmas- u.-Damian in Wöhle ist ab 1717 gebaut worden mithilfe der Untersützung des stifthildesheimischen Beamten von Wobersnow , damaliger Landrat im Stift Hildesheim und Drost zu Steuerwald.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Wöhle
Gemarkung
Wöhle

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)